Engel-Cup
Rundkurs am Rande der Schwäbischen Alb
Rund 400 Mountainbikebegeisterte starten jedes Jahr im Oktober beim Engel-Cup in Daugendorf. Die Strecke entlang und über die schwäbische Alb spricht seit Jahren Begeisterte aus allen Sparten der Mountainbike-Szene an, vom Hobbyfahrer bis zum Vollprofi.
46 km mit 900 Metern Höhenunterschied sind nicht zu verachten und speziell der zwar nur 130 Meter lange, aber mit 40 Metern Höhenunterschied 24 Prozent steile „Wadenbeißer“ hat es in sich.
Die Veranstaltung des Gasthof Engel lockt seit Jahren viele Fans und Familien nach Daugendorf um Ihre Fahrer anzufeuern, oder einfach nur einen schönen Tag in familiärer Atmosphäre zu verbringen.
Hier geht's weiter zur offiziellen Seite und Anmeldung.
www.engel-cup.de
Als 2001 Reinhard "Sucki" Suckert aus einer Stammtischwette heraus mit einem Freund ein Mountainbikerennen macht, ahnt wohl noch niemand, was sich daraus entwickeln würde. „Na ja, es ging darum, dass ich damals schon jahrelang an solchen Rennen teilgenommen habe“ erzählt Reinhard Suckert. „Ein Freund meinte, er könne das auch mal versuchen und wir sind drauflos gefahren.“
Ralf Kopp, Betreiber des Gasthof Engel in Daugendorf hat danach die Idee, das regelmäßig als offizielles Rennen zu veranstalten und im folgenden Jahr starten bereits 60 Teilnehmer. Es ist eine Erfolgsgeschichte, die Ihresgleichen sucht, denn zwei Veranstaltungen später muss die Teilnehmerzahl bereits zum ersten Mal begrenzt werden.
Schon beim ersten offiziellen Rennen taucht mit Jürgen Kotulla der erste Profi in der Starterliste des Engel-Cup auf und mittlerweile sind auch Namen wie Daniel Unger (Triathlonweltmeister 2007) und Daniel Gathof (Mountainbikeprofi, Teilnehmer an mehreren Gesamt-World-Cups) ein fester Bestandteil des Starterfeldes. Es melden sich sogar bekannte Online – Sportfotoservices, die bei internationalen Sport – Großveranstaltungen vertreten sind.
„Ja, wir haben schon was losgetreten“ grinst Ralf Kopp „und wenn uns das vor Jahren jemand prophezeit hätte, wir hätten herzlich gelacht!“
Vom Massenstart bis zum Zieleinlauf verlangt die Strecke dem Fahrer einiges ab. Die ersten Meter auf Teer und Asphalt werden gefolgt von Wiesen- und Kieswegen, Streckenteilen durch den Wald, bergauf und ab. Die Strecke ist so gewählt, dass der Zuschauer sich an einigen Stellen beinahe nur umdrehen muss um die Biker noch einmal beim vorbei fahren zu sehen. Dort ist auch immer besonders viel Publikum vorhanden. An besonders kritischen Stellen werden die Fahrer von Streckenposten gewarnt und damit die Kraft nicht ausgeht gibt es die Verpflegungsstationen des Veranstaltungsteams.
Die Besten erhalten ein Preisgeld und Sachpreise. Damit jeder eine realistische Chance hat gibt es zehn verschiedene Starterklassen und es werden unter allen Teilnehmern viele Sachpreise verlost.
Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Streckenposten, IT-Spezialisten, Sponsoren und viele weitere, die zum über fünfzigköpfigen Team gehören, haben ihre Unterstützung wieder einmal zugesagt.
